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Spachtelmasse von COLOURLOCK

(1 produits)
Die Spachtelmasse von COLOURLOCK ist die Reparaturmasse für Schäden, bei denen Substanz fehlt und nicht nur die Oberfläche verletzt ist: COLOURLOCK "Leather & Plastic Paste" füllt Löcher, Brandlöcher, Kantenabbrüche und Materialverluste in Leder wie in Kunststoff. Sie trocknet nicht an der Luft, sondern vernetzt unter Heißluft zu einer formstabilen Basis, die sich anschließend schleifen, strukturieren, färben und versiegeln lässt.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather & Plastic Paste" Mastic Thermodurcissable pour Réparations Rapides

    Wärmehärtende Spachtelmasse für Leder und Kunststoff

    Stock très faible (3× 20 ml)
    Précommande (1000ml / 1 Liter)
    De 111,91€ 119,78€
    Inhalt: 20mlPrix unitaire (5.595,50€ / l)
    Voir les détails
  • Spachtelmasse von COLOURLOCK härtet erst unter Wärme aus

    Was ist die Spachtelmasse von COLOURLOCK? Eine wärmehärtende Reparaturmasse für Leder und Kunststoff: COLOURLOCK "Leather & Plastic Paste" füllt Löcher, Kantenabbrüche und Materialverluste, vernetzt unter Heißluft zu einer formstabilen Basis und lässt sich danach schleifen, strukturieren, färben und versiegeln.


    Spachtelmasse von COLOURLOCK ist die Reparaturmasse für Schäden, bei denen Substanz fehlt und nicht nur die Oberfläche verletzt ist. COLOURLOCK "Leather & Plastic Paste" wird mit dem Spachtel eingebracht, in Form gezogen und mit Heißluft gehärtet — erst die Wärme vernetzt das Polymer zu einer harten, formstabilen Masse, die eine Kante trägt. Danach folgen Schliff, Struktur, Farbe und Versiegelung, auf Leder wie auf Kunststoff.

    • Die Wärme ist der Schalter, nicht die Uhr. Ein lufttrocknender Füllstoff bestimmt selbst, wann er fertig ist, und kann bei dicken Lagen einen ganzen Tag brauchen. Die Paste wartet, bis du den Heißluftfön ansetzt, und ist Sekunden später belastbar. Für dich heißt das: Lage, Wärme, nächste Lage — die Reparatur wächst in einem Durchgang statt über zwei Abende.
    • Sie schwindet kaum und trägt deshalb Kanten. Wasserbasierte Füllmassen verlieren beim Trocknen Volumen, die gefüllte Stelle sinkt nach und wird zur flachen Delle. Die Paste vernetzt chemisch statt zu verdunsten und bleibt maßhaltig. Merkst du daran: Eine weggebrochene Ecke an der Türverkleidung behält nach dem Aushärten die Form, in die du sie gezogen hast.
    • Leder und Kunststoff aus derselben Tube. Das Loch in der Sitzfläche und die ausgerissene Clip-Aufnahme hinter der Verkleidung sind für die Paste dieselbe Aufgabe. Weil die Menge pro Schaden in Gramm gerechnet wird, deckt schon das 20-ml-Gebinde eine Reihe getrennter Baustellen im selben Innenraum ab.

    Praxistipp von Detailing1: Ein Loch hat keinen Boden — und genau daran scheitern die meisten Versuche. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu Brandlöchern in der Sitzfläche, in die Paste hineingedrückt wurde, bis sie bündig war; nach ein paar Wochen sitzt die Stelle tiefer als die Fläche daneben oder bricht am Rand ein. Die Masse braucht eine Rückwand, an der sie sich verankert. Klebe ein Stück Reparaturgewebe von hinten unter das Loch, mindestens einen Zentimeter größer als der Schaden, und lass den Kleber vollständig durchziehen. Erst dann kommt die Paste, in zwei bis drei dünnen Lagen mit Wärme dazwischen statt in einem dicken Klumpen.


    Ein Loch füllt kein Füllstoff

    Die Grenze zwischen Füllstoff und Spachtelmasse verläuft nicht bei der Größe des Schadens, sondern bei der Frage, ob Material fehlt. Ein Kratzer, eine Scheuerstelle, ein feiner Riss: Dort ist die Oberfläche verletzt und der Untergrund noch da. Ein Brandloch, eine ausgebrochene Kante, eine durchgescheuerte Sitzwange: Dort ist etwas weg, und was weg ist, muss ersetzt werden.

    Für die erste Klasse sind die Leder-Füllstoffe gebaut. Sie trocknen an der Luft, bleiben elastisch und gehen die tägliche Dehnung der Sitzfläche mit. Genau diese Nachgiebigkeit macht sie für die zweite Klasse untauglich: Ein elastischer Film kann keine Ecke tragen und keinen Hohlraum überbrücken, er legt sich hinein und sinkt beim Trocknen mit.

    Die Paste beantwortet die zweite Klasse. Sie wird nicht gestrichen, sondern modelliert — mit Spachtel oder Modellierwerkzeug in die Fehlstelle eingebracht, grob in Form gezogen und dann gezielt gehärtet. Was danach steht, lässt sich behandeln wie fester Untergrund: schleifen, strukturieren, grundieren, färben.

    Aus dem Detailing1-Alltag kommen dabei immer dieselben drei Fälle. Das Brandloch in der Sitzfläche, meist fingerkuppengroß und mit hartem, verkohltem Rand. Das Ellenbogenloch in der Türverkleidung, das über Jahre durchgescheuert ist. Und die weggebrochene Ecke am Handschuhfachdeckel oder an der Blende der Mittelkonsole, oft nach einem einzigen unglücklichen Griff. Drei verschiedene Substrate, dieselbe Materialfrage.

    Eine Größenordnung hilft bei der Einschätzung. Bis etwa handtellergroß bleibt eine gespachtelte Fehlstelle im Rahmen dessen, was sich sauber einarbeiten und farblich anschließen lässt. Darüber hinaus wächst die Randzone schneller als der eigentliche Schaden, weil Schliff und Farbauftrag immer weiter ins gesunde Material greifen — dann sind ein eingesetztes Lederteil oder ein Tausch der Verkleidung der ehrlichere Weg.

    Wärme ist der Schalter, nicht die Trockenzeit

    Lufttrocknende Reparaturmassen härten physikalisch: Wasser verdunstet, die Polymerteilchen rücken zusammen, ein Film bleibt zurück. Das dauert so lange, wie es dauert, und je dicker die Lage, desto größer der Volumenverlust. Die Paste arbeitet anders — sie vernetzt thermisch.

    Thermisch vernetzend heißt: Die Polymerketten liegen zunächst lose nebeneinander, und erst die Wärme knüpft sie zu einem festen Netz zusammen. Übersetzt in den Arbeitsablauf ist das ein Schalter statt einer Wartezeit. Du entscheidest, wann die Lage fest ist, und kannst die nächste sofort daraufsetzen, ohne dass die untere noch nachgibt.

    Der zweite Effekt ist die Dimensionsstabilität. Weil kein Lösemittel und kaum Wasser aus der Masse entweicht, schrumpft sie beim Aushärten kaum. Praktisch bedeutet das, dass du eine Form aufbauen kannst, die auch morgen noch dieselbe Form ist. Ein Kantenwinkel an der Verkleidung, eine Rundung an der Sitznaht, ein Rand um ein Loch: Genau daran scheitern nachschwindende Materialien.

    Für die Wärme reicht ein handelsüblicher Heißluftfön. Profis nutzen zusätzlich eine beheizte Strukturplatte, die die Masse härtet und im selben Moment die Narbung des Leders hineinprägt — ein Handgriff für zwei Arbeitsschritte. Ohne dieses Werkzeug funktioniert es genauso, dann prägst du die Struktur vor dem Erwärmen und härtest anschließend.

    Die halbe Arbeit passiert an Kunststoffteilen

    Der Name führt viele in die Irre: Die Paste ist nicht nur eine Lederreparaturmasse mit Kunststoff-Zusatz, sie ist für beide Substrate gleichermaßen gebaut. Im Innenraum eines Autos sitzt der größere Teil der reparaturwürdigen Schäden ohnehin nicht im Leder, sondern in den Verkleidungen ringsherum.

    Typisch sind Türverkleidungen mit ausgerissenen Clip-Aufnahmen, gebrochene Halteecken an Blenden, Scheuerstellen an der Einstiegsleiste und ausgebrochene Kanten an Ablagefächern. Bei uns melden sich dafür auffällig oft Leute vor einer Leasingrückgabe, weil eine Verkleidung als Ersatzteil selten allein zu bekommen ist und ein Tausch die halbe Tür betrifft. Die reparierte Ecke muss dabei nichts leisten außer sitzen und aussehen wie der Rest.

    Das Ellenbogenloch zeigt gut, worauf es an Verkleidungen ankommt. Die Stelle ist nicht nur offen, sie ist ringsherum dünngescheuert und gibt unter Daumendruck nach. Wer allein das Loch füllt, setzt eine harte Scheibe in eine weiche Zone, und der nächste Ellenbogen drückt sie hinein. Sinnvoll ist es, die Rückseite großflächig zu unterlegen und die Paste ein gutes Stück über den dünngescheuerten Bereich hinaus auslaufen zu lassen.

    Eine Grenze gehört an dieser Stelle klar benannt: Nicht jeder Kunststoff nimmt eine Reparaturmasse an. Polypropylen und Polyethylen, oft an ungenarbten Trägerteilen und Klipsleisten verbaut, haben eine niedrige Oberflächenenergie. Auf so einer Oberfläche findet nichts Halt, ähnlich wie Wasser auf einer gewachsten Motorhaube keinen Film bildet. Ohne Vorbehandlung sitzt die schönste Reparatur nach zwei Wochen als loses Plättchen in der Hand.

    Dagegen hilft ein Haftvermittler. Die Kunststoff-Grundierung öffnet die Oberfläche chemisch, damit die Masse verankert statt aufliegt. Ein einfacher Vorabtest spart die Enttäuschung: eine kleine Menge Paste an verdeckter Stelle aufbringen, härten, abkühlen lassen und mit dem Fingernagel dagegenfahren. Löst sie sich als Ganzes, brauchst du die Grundierung.

    Die Narbung entsteht, solange die Masse weich ist

    Die Reihenfolge ist bei dieser Reparatur der eigentliche Inhalt. Erst wird gereinigt und mit dem Entfetter alles abgenommen, was Haftung kostet: Hautfett, alte Pflegerückstände, Silikon aus Cockpitsprays. Danach werden die Ränder des Schadens vorbereitet — verkohlte oder aufgestellte Kanten flach geschliffen, lose Fasern entfernt, damit nichts nach oben steht.

    Steht der Riss unter Zug oder klafft ein echtes Loch, kommt die Rückwand: Die Flanken werden mit Lederkleber und einem Stück Gewebe von hinten stabilisiert. Erst auf diesem geschlossenen Grund arbeitet die Paste sinnvoll. Dann folgen zwei bis drei dünne Lagen, jede kurz mit Heißluft gehärtet, die letzte bewusst einen Hauch über dem Niveau der Fläche.

    Der Schliff nimmt diesen Überstand wieder herunter, bis die Stelle mit dem Umfeld auf einer Ebene liegt. Prüf das mit dem Handrücken statt mit den Augen, das Streiflicht verrät die flache Delle erst nach dem Färben. Und halte die bearbeitete Fläche so klein wie möglich: Was du mitschleifst, verliert seine Narbung.

    Genau hier liegt der Schritt, den die meisten auslassen. Eine gespachtelte und geschliffene Stelle ist glatt, das Leder daneben ist genarbt, und dieser Unterschied bleibt auch unter drei Schichten Farbe sichtbar. Die Struktur muss in die Masse, bevor sie fest ist — mit einer Strukturplatte, im Notfall mit einem Abdruck aus einem unauffälligen Stück des gleichen Leders. Danach kommen Lederfarbe und zum Abschluss ein Top Coat, der die Reparatur unter dieselbe Schutzschicht bringt wie die Fläche ringsherum.

    Zeitlich fällt das anders aus, als viele erwarten. Das Füllen selbst ist in Minuten erledigt, weil die Wärme das Warten ersetzt. Der Nachmittag geht für Vorbereitung, Schliff, Struktur und Farbaufbau drauf. Wer nach dem Härten aufhört, hat keine fertige Reparatur, sondern eine gefüllte Stelle.

    Harte Masse gehört nicht auf weiche Flächen

    Die Härte, die ein Loch trägt, ist auf einer beweglichen Fläche ein Nachteil. Wir haben eine gespachtelte Sitzwange nach einem Sommer wiedergesehen: Die Reparatur selbst war völlig intakt, dafür lief eine neue, feine Linie im Leder direkt um sie herum. Das harte Feld hatte die Dehnung nicht mitgemacht und die Spannung an seinen Rand geschoben. Für großflächige, stark bewegte Bereiche ist der elastische Füllstoff der richtige Weg.

    Ähnlich klar ist der Fall nach unten. Für einen Kratzer, eine haarfeine Falte oder eine leichte Scheuerstelle ist die Paste überdimensioniert — sie lässt sich nach dem Aushärten nur mit Druck abtragen, und der bearbeitete Fleck wird am Ende größer als der ursprüngliche Schaden. Dafür gibt es den Leder-Kratzer-Entferner, der direkt in der Deckschicht arbeitet, ohne dass Material aufgebaut werden muss.

    Offenporiges Anilinleder liegt komplett außerhalb dieser Kategorie. Ihm fehlt die deckende Pigmentschicht, die eine Reparatur später kaschiert; jede Füllmasse bleibt dort als heller Fleck sichtbar, egal wie sauber gearbeitet wurde. Auch eine aufgegangene Naht ist kein Fall für Spachtelmasse: Eine Naht hält durch Zug, nicht durch Fläche, und gehört genäht.

    Zwei Bereiche bleiben grundsätzlich unangetastet. Sitzwangen mit Seitenairbag tragen eine definierte Sollbruchnaht, die im Auslösefall aufreißen muss — eine versteifte oder verklebte Stelle in diesem Bereich ist ein Sicherheitsrisiko und Sache eines Fachbetriebs. Und alles, was tragende Funktion hat, etwa Scharniere oder Befestigungsaugen unter Last, braucht Kunststoffschweißen statt einer Füllmasse.

    Zuletzt die Wärme selbst. Leder verträgt Hitze nur begrenzt, es schrumpft und verhärtet dauerhaft, und genarbte Kunststoffe glänzen unter zu langer Heißluft weg. Beides lässt sich nicht zurückholen. Arbeite in kurzen Intervallen, halte Abstand und deck die Nachbarschaft ab, statt eine Stelle durchgehend zu beschießen.

    Siehst du Schaumstoff, gehört der Schaden zur Paste

    Der schnellste Test ist ein Blick von der Seite. Zieh die Stelle leicht auseinander und schau ins Licht. Siehst du hellen Schaumstoff, Gewebe oder den Träger darunter, fehlt Material, und die Reparatur beginnt mit COLOURLOCK "Leather & Plastic Paste". Bleibt der Blick an einer verletzten, aber geschlossenen Oberfläche hängen, bist du eine Stufe darunter: Dann reichen Kratzerentferner oder Füllstoff.

    Danach entscheidet die Spannung. Lässt sich der Schaden mit zwei Fingern auseinanderziehen, steht er unter Zug und braucht zuerst die Verklebung von hinten. Sitzt er in einem Kunststoffteil, kommt vor der Paste die Grundierung. Und wenn eine ganze Fläche brüchig ist statt punktuell verletzt, hilft keine einzelne Reparaturstelle mehr — dann ist das Leder am Ende seiner Zurichtung.

    Die ehrliche Einordnung zum Sattler gehört dazu, weil sie in fast jeder Anfrage mitschwingt. Ein Fachbetrieb liefert das bessere Ergebnis, wenn die Fläche groß, gut einsehbar und hell ist, und er ist alternativlos bei Nähten und Airbagbereichen. Bei einem Brandloch in der Sitzfläche, einer Ecke an der Verkleidung oder einem Schaden, den ohnehin niemand aus einem Meter Entfernung sucht, ist die Eigenreparatur die vernünftigere Rechnung — auch weil du sie beim nächsten Schaden schon kannst.

    Wer die Bausteine nicht einzeln zusammenstellen will, findet Kleber, Füllmasse und Farbe abgestimmt in den Reparatur-Sets. Die übrigen Reparaturmassen der Marke liegen eine Ebene höher: Zurück zu Füllstoffe & Spachtel von COLOURLOCK.

    Und der Satz, der über der ganzen Kategorie steht: Eine Reparatur verrät sich fast nie über die Farbe, sondern über die Struktur. Der Farbton lässt sich mit Geduld treffen, die Narbung bekommst du nur in den zwei Minuten, in denen die Masse noch weich ist. Wer diesen Moment verstreichen lässt, sieht seine Reparatur danach in jedem Streiflicht wieder.

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